Allergiker aufgepasst - Pollensaison startet früher

Achtung PollenAchtung Pollen: für viele Allergiker beginnt bereits jetzt die Zeit der Niesattacken (Quelle: Fotolia)Juckende Augen, akute Atemnot, das Niesen scheint nicht aufzuhören und die Nase läuft ununterbrochen. Der Pollenflug hat früher als normal begonnen und macht den Allergikern, immerhin über 25 % der Deutschen, schwer zu schaffen.

Düsseldorf, 14.02.2013. Der Winter ist normalerweise eine pollenfreie Zeit. Menschen mit Pollenallergien können aufatmen. Nicht so jedoch in diesem Winter. Das milde Wetter sorgt für einen frühzeitigen Pollenflug. Zur Zeit sind bereits die Pollen der früh blühenden Gewächse Erle und Hasel unterwegs.

Die Apotheker in Nordrhein raten Allergikern dazu, sich rechtzeitig auf die aktuelle Saison vorzubereiten und den professionellen Rat in der Apotheke einzuholen.

Auf Akutfall vorbereitet sein

Allergiker sollten dafür sorgen, dass Mittel greifbar sind, die im Akutfall helfen und nach Rücksprache mit einem Arzt auch über einen längeren Zeitraum eingesetzt werden können.

„Dazu gehören insbesondere sogenannte Antihistaminika, die es in Apotheken in Form von Tabletten, als Nasensprays und Augentropfen gibt. Sie bremsen den körpereigenen Botenstoff Histamin, der die allergischen Symptome entscheidend mit auslöst“, erläutert Lutz Engelen, Präsident der Apothekerkammer Nordrhein in Düsseldorf.

Viele Mittel brauchen zehn bis 14 Tage, bis sich ihre Wirkung voll entfaltet. Mit dem Einsatz dieser Präparate sollte deshalb rechtzeitig begonnen werden. Mögliche Nebenwirkungen wie Müdigkeit und Einschränkung des Reaktionsvermögens, insbesondere beim Autofahren, sind zu berücksichtigen.

„Wir beraten unsere Patienten dazu am liebsten individuell. Denn jeder ist unterschiedlich betroffen. Nur im persönlichen Beratungsgespräch können wir gezielt ermitteln, welche Maßnahme im Einzelfall am besten geeignet ist und welche Wechsel- und Nebenwirkungen auftreten können“, betont Lutz Engelen.

Auch vorbeugend kann man einiges gegen die Pollen tun.

So sorgen zum Beispiel spezielle Filter für den Staubsauger dafür, dass beim Saugen möglichst wenig Staub aufgewirbelt wird. Wichtig sind versiegelte Staubsaugergehäuse, die praktisch keine staub- oder pollenbelastete Abluft heraus lassen. Den Filterwechsel sollte immer jemand übernehmen, der nicht unter einer Allergie leidet.

Allergiker sollten Kleidung nicht im Schlafzimmer wechseln. So ist zu vermeiden, dass an der Wäsche haftende Pollen aufgewirbelt werden und zu nächtlichen Allergieschüben führen. Wer möglichst unbelastet von Pollen ins Bett gehen möchte, sollte Abends die Haare waschen.

Es ist ratsam, die Wohnung nur in den Zeiten zu lüften, wenn möglichst wenige Pollen fliegen: In Städten sollten die Fenster am besten in den frühen Morgenstunden geöffnet werden, auf dem Land hingegen am späten Abend. Nach einem Regenschauer ist die Luft besonders rein, da feuchte Pollen schlechter fliegen können. „Eine qualifizierte Gesundheitsberatung sowie weitere Tipps und Tricks zum Thema Pollen gibt es in der Apotheke", schließt Engelen.

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