Gefahrenquelle "Arzneimittel im Straßenverkehr"

Foto zur Pressemeldung Arzneimittel im Straßenverkehr: Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Apotheker vor OrtSicherheit durch Beratung - Tag der Apotheke am 13. Juni 2013

Der „Tag der Apotheke“ am 13. Juni 2013 wird in diesem Jahr unter dem Motto „Erst fragen, dann fahren!“ stehen. „An diesem Aktionstag werden wir unsere Patienten verstärkt über die Auswirkungen von Medikamenten auf die Fahrsicherheit informieren“, so Lutz Engelen, Präsident der Apothekerkammer Nordrhein.

Arzneimittel können sich negativ auf die Wahrneh­mung und Reizverarbeitung von Verkehrsteilnehmern auswirken. Dies gilt für Auto- und Radfahrer ebenso wie für Fußgänger. Eine pauschale Bewertung eines Arzneistoffs hinsichtlich seiner beeinträchtigenden Wirkung im Straßenverkehr ist in der Regel nicht möglich. „Dies hängt von individuellen Faktoren ab“, erklärt Lutz Engelen. So sind zum Beispiel Alter, Geschlecht, Körperbau und Gewicht, Grunderkrankungen und die Einnahme weiterer Medikamente wichtige Faktoren für eine fundierte Risikobewertung.

Anders als bei Alkohol gibt es bei Medikamenten keine Grenzwerte: Jeder Kraftfahrer ist in erster Linie selbst dafür verantwortlich, seine Fahrtüchtigkeit zu beurteilen. Falls jemand unter Medikamenteneinfluss einen Unfall verursacht, muss er mit rechtlichen Konsequenzen rechnen.

Neben verschreibungspflichtigen Medikamenten können auch rezeptfreie Arzneimittel die Verkehrssicherheit gefährden, beispielsweise Arzneimittel gegen Allergien, Husten oder Migräne.

Alle Verkehrsteilnehmer, die Medikamente einnehmen, sollten sich immer, insbesondere jedoch am „Tag der Apotheke“ am 13. Juni in ihrer Apotheke über mögliche Beeinträchtigungen ihrer Fahrtüchtigkeit informieren, rät Lutz Engelen.

Der Tag der Apotheke wird jedes Jahr durch die ABDA, Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, ausgerufen. Mit dieser bundesweiten Aktion wollen die öffentlichen Apotheken auf die Bedeutung ihres Heilberufes für die Arzneimittelversorgung und Arzneimittelberatung der Bevölkerung aufmerksam machen.

Partner der diesjährigen Kampagne „Erst fragen, dann fahren!“ ist der ADAC (Allgemeiner Deutscher Automobil-Club). Der ADAC ist mit seinen mehr als 18 Millionen Mitgliedern der größte Automobilclub in Europa.

zurück

Downloads


Ansprechpartner

Dr. Stefan Derix

Geschäftsführer

Tel.: 0211 83 88 - 100

E-Mail-Adresse anzeigen

Zum Schutz gegen unerwünschte Werbung ist diese E-Mail-Adresse nicht anklickbar.

Angelika Osterfeld

Sekretariat Geschäftsführung

Tel.: 0211 83 88 - 119

E-Mail-Adresse anzeigen

Zum Schutz gegen unerwünschte Werbung ist diese E-Mail-Adresse nicht anklickbar.