Bald wird an der Uhr gedreht - Die Zeitumstellung gesund meistern

Düsseldorf, 28.03.2013. In der Nacht vom 30. zum 31. März wird die Uhr wieder von Winter- auf Sommerzeit umgestellt. Damit dem Körper dadurch nicht eine Stunde Schlaf fehlt, helfen einfache Tricks.

Mutter mit Kind in der Apotheke„Nachtmenschen“ aufgepasst: Vor allem Frauen und Kinder kommen mit der Umstellung auf die Sommerzeit häufig schlecht zurecht (Quelle: ABDA)In der Nacht vom 30. auf den 31. März 2013 stellen die Mitarbeiter der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig die Atomuhr wieder um eine Stunde vor und läuten damit die Sommerzeit ein.

„Eine Zeitumstellung, die sich deutlich auf das Wohlbefinden auswirken kann“, betont Lutz Engelen, Präsident der Apothekerkammer Nordrhein in Düsseldorf.

„Die innere Uhr des Menschen ist fein justiert. Besonders Nachtmenschen, so genannte Eulen, die abends spät zu Bett gehen und morgens gerne lange schlafen, sind betroffen. Vor allem Frauen und Kinder, die zu dieser Gruppe gehören, kommen mit der Umstellung auf die Sommerzeit häufig schlecht zurecht“, erläutert Lutz Engelen.

Sie kämpfen mit Nebenwirkungen wie morgendlich anhaltender Müdigkeit, Schlafstörungen, Verdauungsproblemen und Konzentrationsschwäche. Die längere Helligkeit in die Nacht hinein verführt zusätzlich dazu, länger wach zu bleiben. Dies verstärkt nochmals die morgendliche Trägheit.

Die gesundheitlich gravierendste Auswirkung, die Forscher im Zusammenhang mit der Sommerzeit feststellen konnten, ist der Anstieg der Krankenhaus-einlieferungen wegen eines Herzinfarkts an den drei Tagen nach der Zeitumstellung. Die Steigerung liegt bei 25 Prozent.

Zum Glück gibt es Möglichkeiten, den Organismus im Vorfeld auf die Sommerzeit einzustimmen. Einige Tage vor der Umstellung früher zu Abend zu essen und zeitiger als sonst zu Bett zu gehen ist eine ebenso einfache wie effektive Hilfe. Das Schlafzimmer sollte außerdem während der Sommerzeit verdunkelt und immer gut gelüftet sein.

Wer schlecht einschlafen kann, sollte zunächst pflanzliche Mittel mit Kräutern, insbesondere Baldrian, Hopfen und Melisse in Form von Tees oder Tabletten ausprobieren. Dabei ist die richtige Dosierung besonders wichtig.

„Eine qualifizierte Gesundheitsberatung sowie weitere Tipps und Tricks zum Thema Zeitumstellung gibt es in der Apotheke", schließt Lutz Engelen.

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