Frühe und starke Grippewelle kommt - früher Schutz noch möglich

Düsseldorf, 11.01.2013

Grippeimpfung sorgt für besonders wirksamen SchutzKleiner Pieks mit großer Wirkung: Die Grippe-Impfung sorgt für besonders wirksamen SchutzIn Deutschland beginnt die Grippesaison 2013 laut Robert Koch-Institut früher als erwartet: Die Infektionszahlen steigen kontinuierlich. Doch noch ist es nicht zu spät, sich vor der Influenza zu schützen.

Schutz vor der Influenza bietet eine Grippeimpfung, welche die Apotheker in Nordrhein insbesondere Menschen mit einem erhöhten Risiko für die Erkrankung empfehlen. So rät Lutz Engelen, Präsident der Apothekerkammer Nordrhein, insbesondere älteren, chronisch kranken und immungeschwächten Menschen sowie Schwangeren, sich noch impfen zu lassen.

„Je früher die Impfung erfolgt, desto besser. Denn nach der Spritze dauert es noch etwa zwei Wochen, bis ein wirksamer Schutz besteht“, erläutert Lutz Engelen.

Das Grippevirus wird von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion übertragen. Typisch für eine Influenza ist der plötzliche Beginn mit schwerem Krankheitsgefühl und hohem Fieber.

Da Grippeviren ihre äußere Form und ihre Eigenschaften permanent ändern, kann der Mensch keine Immunität entwickeln. So erkennt das Immunsystem bei einer wiederholten Infektion die veränderten Viren nicht und verfügt infolgedessen über keine Abwehrmöglichkeiten.

Die Erkrankung ist mit dem Beginn der ersten Krankheitszeichen und bis sieben Tage nach dem Ausbruch äußerst ansteckend. Zwischen der Ansteckung und dem Ausbruch der Krankheit liegen maximal zwei oder drei Tage.

Mit ein paar einfachen Vorsichtmaßnahmen allerdings lässt sich eine Infektion vermeiden. Die Apotheker in Nordrhein raten generell zu häufigem und gründlichem Händewaschen sowie dazu, in die Armbeuge oder in ein Einmaltaschentuch zu niesen oder zu husten. Verhaltensregeln, die Eltern auch ihren Kindern so früh wie möglich beibringen sollten. Sind Familienmitglieder erkrankt, hilft schon häufiges Lüften, um einen Teil der in der Luft wabernden Viren zu verbannen.

Antibiotika können bei einer Influenza nicht helfen, da Viren - und nicht Bakterien - die Grippe auslösen. Antibiotika sind aber dann einzusetzen, wenn eine bakteriell bedingte Folgeerkrankung einer Grippe, z. B. eine Lungenentzündung, aufgetreten ist.

Wichtige Infos zur Grippe-Impfung auf einen Blick:

  • Die Grippe-Impfung gilt als wichtigste Schutzmaßnahme.
  • Der Impfstoff ist gut verträglich.
  • Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für diejenigen, die zu einer Risikogruppe gehören.
  • Einige gesetzliche Krankenkassen übernehmen auch die Kosten für die Impfung von Versicherten, die nicht zur Risikogruppe gehören.
  • Als Versicherter sollte man sich direkt an seine Krankenkasse wenden.

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