Frühlingssport und seine Gefahren

Düsseldorf, 18. April 2012. Weg mit dem Winterspeck! Das ist das Frühlingsmotto von Millionen von Menschen und man sieht sie wieder täglich durch den Park joggen. Sport im Frühjahr ist extrem beliebt. Doch Vorsicht: Mangelndes Training der Bewegungsabläufe und oft sogar Übermut sorgen für mehr als zwei Millionen Sportverletzungen pro Jahr.

Die Apotheker in Nordrhein raten, bei den häufigsten Verletzungen wie Verrenkungen, Zerrungen oder Prellungen nach der so genannten PECH-Regel zu agieren. PECH steht für Pause, Eis, Compression und Hochlagerung. Ein Vorgehen, das den Schmerz lindert, gegen Schwellungen hilft und Entzündungsreaktionen vermindert.

Im Anschluss hilft ein so genannter Okklusionsverband. Dieser ist nahezu luftundurchlässig und fördert die Wirkung schmerzstillender und entzündungshemmender Salben.

Lutz Engelen, Präsident der Apothekerkammer Nordrhein: „Zunächst sollte die entsprechende Salbe messerrückendick auf die betroffene Stelle aufgetragen, dann mit einer Frischhaltefolie abgedeckt und zum Schluss mit einer Binde straff umwickelt werden.“

Kleinere Wunden sollten in jedem Fall desinfiziert und mit einem Pflaster versorgt werden. Größere Verletzungen werden mit einer sterilen Wundauflage keimfrei abgedeckt. In jedem Fall sollte ein Arzt eine größere Wunde begutachten.

Bedacht bei Bruchverdacht

Wenn eine Verletzung ein Bruch zu sein scheint, gelten folgende Regeln:

  • bewegen Sie den Betroffenen nicht unnötig,
  • versuchen Sie nicht, das verletzte Glied auf eigene Fast „zu richten“,
  • polstern Sie eventuell hervorstehende Knochenteile, aber ohne Druck.

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