Wie ist das mit der Unfallversicherung?

Jedes Jahr fragen angehende PTAs und Apotheker nach Praktikums- und Famulaturplätzen in Apotheken nach. Und die Suchenden finden auch die gewünschte Stelle. Der Apothekenleiter hingegen findet nicht immer eine Antwort auf die Frage: Wie ist das mit der Unfallversicherung?

Während der Ausbildung in der PTA-Lehranstalt und während der Studienzeit an einer Hochschule sind die Auszubildenden über die jeweilige Einrichtung versichert. Treten die Lernenden wie in der Prüfungsordnung oder Approba-tionsordnung gefordert die Famulatur an, ändert sich der Unfallversicherungs-träger. Die Auszubildenden gehen ein Beschäftigungsverhältnis ein und sind daher im Sinne des § 2 Abs. 1 (1) SGB VII im jeweiligen Ausbildungsbetrieb über die Berufsgenossenschaft unfallversichert. Zum Abschluss der Ausbildung absolvieren die PTA-Anwärter und angehenden Apotheker ein sechs- beziehungsweise zwölfmonatiges Praktikum. In diesem Fall wird ein Arbeits-verhältnis abgeschlossen. Dies unterliegt wie alle anderen Arbeitsverhältnisse der berufsgenossenschaftlichen Unfallversicherung des jeweiligen Betriebes.

Fazit
Also: Jeder Famulant und jeder Praktikant ist über den Betrieb, in dem er diesen Ausbildungsabschnitt ableistet, unfallversichert. Die einzige Ausnahme sind Schüler der allgemeinbildenden Schulen. Hier ist ein betriebliches Praktikum Teil der schulischen Ausbildung. Somit tritt die schulische Berufsgenossenschaft als Versicherungsträger in Erscheinung.

Ansprechpartner

Dr. Constanze Schäfer MHA

Für Fragen zur Ausbildung und zu den begleitenden Unterrichtsveranstaltungen

Tel.: 0211 83 88 - 151

E-Mail-Adresse anzeigen

Zum Schutz gegen unerwünschte Werbung ist diese E-Mail-Adresse nicht anklickbar.

Bettina Mobach

Anmeldung zu den begleitenden Unterrichtsveranstaltungen

Tel.: 0211 83 88 - 154

Fax: 0211 83 88 - 220

E-Mail-Adresse anzeigen

Zum Schutz gegen unerwünschte Werbung ist diese E-Mail-Adresse nicht anklickbar.