Ebola-Fieber - Informationen für Apotheker

Stand: 17.10.2014

In der Bevölkerung steigt die Sorge im Zusammenhang mit der Ebola-Epidemie in Westafrika. Die Beratung durch pharmazeutisches Personal sollte das Ziel verfolgen, einer unnötigen Verunsicherung besorgter Bürger mit fachlich fundierten Informationen entgegenzuwirken.

Empfehlenswerte Informationen zum Thema Ebola-Fieber finden sich auf den Homepage-Seiten des Robert Koch-Instituts (RKI) unter www.rki.de -> Infektionskrankheiten A-Z-> Ebolafieber.

Hilfreiche Informationsquelle: Internetseite des Robert-Koch-Institutes
Die dort bereitgestellten, umfassenden Informationen dienen einer realistischen Einschätzung des Infektionsrisikos. So finden sich dort unter anderem

  • Informationen zum Infektionsweg,
  • zur Inkubationszeit und zur Dauer der Ansteckungsgefahr sowie
  • eine Hilfe zur Einschätzung, ob ein begründeter Ebola-Verdachtsfall vorliegt.

Tabelle mit Maßnahmen bei begründetem Verdachtsfall
Desweiteren sind in einer Tabelle Maßnahmen übersichtlich dargestellt, die bei einem begründeten Verdacht zu ergreifen sind. Dieser lässt sich beispielsweise entnehmen,

  • welcher Eigenschutz in Frage kommt,
  • wie mit der betroffenen Person umzugehen ist und
  • dass den Gesundheitsämtern, denen eine zentrale Rolle zukommt, der Verdachtsfall zu melden ist

Desinfektionsmittel mit mindestens begrenzt viruzider Wirksamkeit
Auch zu wirksamen Desinfektionsmitteln sind dort nützliche Informationen enthalten. So sind Desinfektionsmittel mit nachgewiesener, mindestens begrenzt viruzider Wirksamkeit zur Desinfektion bei Kontamination mit Ebolaviren ausreichend (Desinfektionsmittelliste des RKI).

Zum Entwicklungsstand therapeutischer Optionen ist ein Link auf das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) angegeben.

Erregersteckbrief für verunsicherte Bürger
Zusätzlich finden Sie auf der Homepage des Bundesinstitutes für gesundheitliche Aufklärung BZgA (www.infektionsschutz.de -> Erregersteckbriefe-> Ebola-Fieber) eine empfehlenswerte Fragen- und Antworten-Sammlung zum Thema. Diese ist zum Ausdruck vorgesehen und eignet sich somit als Informationsbroschüre für verunsicherte Bürgerinnen und Bürger. Sie steht in den Sprachen Deutsch, Englisch, Türkisch, Russisch, Arabisch und Französisch zur Verfügung.

 

Quelle: Rundschreiben der ABDA (Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände) Nr. 68 vom 20. Oktober 2014

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Ralf Dickel

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