Studie zur Verbesserung der Arzneimittelversorgungsqualität in Altenheimen - Zwischenergebnisse liegen vor

Im April 2012 starteten elf heimversorgende Apotheken eine wissenschaftliche Studie der Apothekerkammer Nordrhein zur Verbesserung der Arzneimittel-versorgungsqualität der Patienten in Altenheimen.


Ziele der Studie sind die

  • Senkung der Rate vermeidbarer arzneimittelbezogener Stürze,
  • Senkung der Medikationsfehlerrate um 30 bis 50 Prozent in den Bereichen Lagerung, Dispensieren, Anwendung und Dokumentation und
  • Stärkung der Risikokommunikation zwischen Pflegekräften, Ärzten und Apothekern.

Erreicht werden die Ziele durch den Aufbau eines standardisierten, berufsgruppenübergreifenden Qualitätssicherungssystems der Arzneimittelversorgung.


Dies beinhaltet

  • den Aufbau eines einrichtungsbezogenen Arzneimittelrisikomanagements durch die heimversorgende Apotheke
  • die Implementierung eines entscheidungsbefugten Arzneimittelkomitees
  • ein standardisiertes Benchmarking der Arzneimittelversorgungsqualität

 

Alle Teilnehmer nehmen an Qualitätszirkeln, regelmäßigen Fortbildungen zu Themen der Geriatrischen Pharmazie teil, auch um im gegenseitigen Austausch Strukturen zur Verbesserung der interdisziplinären Zusammenarbeit und Arbeitsorganisation zu erarbeiten.

Zur Evaluation der Ergebnisse sind wissenschaftliche Experten der Universität Witten /Herdecke, des medizinischen Dienstes des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e.V., der medizinischen Hochschule Hannover und des Landeszentrums Gesundheit Nordrhein-Westfalen beteiligt. Koordiniert und begleitet wird die Studie von der Gesellschaft für Geriatrische Pharmazie mbH.

Inzwischen liegen erste Zwischenergebnisse vor, die dazu Anlass geben, eine Publikation in einem internationalen wissenschaftlichen Fachjournal vorzunehmen.

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Dr. Georg Keller

Leiter des Geschäftsbereiches Weiterbildung/QMS

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